Fachwerk streichen, Teil 2

Nachdem wir schon Ende 2022 die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis erhalten hatten, unser Fachwerk neu zu streichen, ging durch die anderen Baumaßnahmen doch recht viel Zeit ins Land, bis dieses Vorhaben umgesetzt werden konnte. Naja, bis auf die oberen Teile der Giebelwände, die wir schon streichen konnten, als wir für die Dach-Reparatur die Hebebühne da hatten. Seit dem ist viel passiert und zwischenzeitlich ist uns praktischerweise auch ein Gerüst zugelaufen, welches wir Anfang 2025 aufbauen konnten.

Und so wurde es nun also Zeit, sich ernsthaft mit dem Fachwerk zu beschäftigen. Ich fing also an in kleinen Abschnitten – so viel wie von der aktuellen Gerüstposition eben erreichbar war – das Fachwerk mit einer elektrischen Bürste von Dreck und alten Farbresten zu befreien. Dann kam jeweils ein vorstrich mit verdünnter Farbe und ein neuer Hauptanstrich. Immer wenn ich einen Bereich gebürstet und gemaltert hatte, mussten die Gerüst-Bohlen – von oben nach unten – um ca. 1,5 m weiterbewegt werden. Und immer wenn ich einmal von oben nach unten durch war wanderte ich seitlich ein paar Meter weiter. Ich hatte gehofft mich in diesem Modus im Jahr einmal um das gesamte Haus herum arbeiten zu können. Aber es ging dann doch alles recht langsam und ich schaffte im Zeitraum März bis August „nur“ die vordere und die hintere Giebelwand.

An die Nordwand passt das Gerüst leider nicht, und auch um die Werkstatt herum muss ich mir noch etwas einfallen lassen, da das Gerüst nicht unter die überstehenden Dächer gebaut werden kann. Aber das ist wohl eine Aufgabe für 2026.

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